Gesundheit

Die wichtigsten Gesundheitseinrichtungen der Algarve auf einen Blick

Ärzte und Zahnärzte

Im Bedarfsfall ist eine Verständigung in der Muttersprache hilfreich, um das Problem und die Vorgeschichte zu erklären. An der Algarve finden sich zahlreiche mehrsprachige Praxen niedergelassener Ärzte und Zahnärzte ("Clinicas" und "Clinicas Dentárias"), die häufig auch über ein Netzwerk von Fachärzten verfügen. Eine Bezahlung mit Kreditkarte ist nicht selbstverständlich. Einige dieser Arztpraxen sind rund um die Uhr zu erreivhen, allerdings sind die Honorare außerhalb der normalen Arbeitszeiten entsprechend höher.

Krankenhäuser

In den größeren Städten Faro, Lagos und Portimão gibt es sowohl staatliche („Hospital Distrital“) wie private („Hospital Particular“ bzw. „Hospital Privado“) Krankenhäuser für ambulante und stationäre Behandlungen. In den staatlichen Krankenhäusern ist die Behandlung recht preiswert, es wird Barzahlung erwartet, und das Personal spricht in der Regel kein Englisch. Anders in dem  modern und gut ausgestatteten „Hospital Particular do Algarve“ imit mehreren Niederlassungen an der ganzen Algarve. Dort kann man mit Kreditkarte bezahlen und sich gut auf Englisch verständigen.

Gesundheitszentren

Die staatlichen Gesundheitszentren ("Centro de Sáude"), die es in jedem Kreis gibt, sind die wichtigste Anlaufstelle für alle ambulanten Behandlungen. Entsprechend groß ist der Andrang. Wie bei allen öffentlichen Einrichtungen muss zu Beginn eine Nummer gezogen werden, die dann, oft nach längerer Wartezeit, aufgerufen wird. Für akute Notfälle sind diese Zentren rund um die Uhr besetzt.Darüber hinaus gibt es in vielen Gemeinden ("Freguesia“)  eine Außenstelle ("Extensão de Saúde“) dieser Gesundheitszentren. Es wird Vorkasse erwartet, Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Es kann nicht erwartet werden, dass man sich in jedem Fall auf Englisch verständigen kann.

Apotheken

In jeder der 16 Kreisstätte ("Municipios“) der Algarve findet sich mindestens eine Apotheke ("Farmácia"), ebenso in den meisten Gemeinden ("Freguesias“). Dort kann man sich in der Regel auf Englisch verständigen. Die Preise für Medikamente liegen teilweise deutlich unter den Preisen in Deutschland. Bezahlung mit Kreditkarte ist nicht selbstverständlich.

Notfallversorgung

Die Notärzte in der Algarve sind durch die Leitstelle zur Koordinierung für den notärztlichen Rettungsdienst INEM miteinander vernetzt. Zur vorklinischen Patientenversorgung stehen vier Intensivrettungswagen bereit, die in Lagos, Loulé, Tavira und Vila Real de Santo António stationiert sind. Außerdem gibt es in Portimão, Albufeira und Faro drei Notfall-Krankenwagen sowie am Heliport in Loulé einen Rettungshubschrauber des INEM und eine Zentralstelle für die Koordination von Notfall- und Intensivpatienten. Je nach Schwere des Falles werden Notfallpatienten in das nächstgelegene geeignete öffentliche Krankenhaus an der Algarve bzw. nach Lissabon gebracht. Dort sind die Kosten für die Notfallversorgung unmittelbar in bar zu begleichen.

Reha-Zentrum

Im Jahr 2006 nahm das Centro de Medicina de Reabilitação do Sul (CMRSul) in São Brás de Alportel seinen Dienst auf. Diese medizinische Reha-Einrichtung verfügt über 54 Betten und hat sich auf die speziellen und begleitenden Reha-Maßnahmen von Unfallopfern mit motorischen Beeinträchtigungen eingestellt, auf Patienten mit Rückenmarksverletzungen, Schädel-Hirn-Trauma und anderen neurologischen, rheumatischen oder orthopädischen Erkrankungen, sowie auf Schlaganfall- und Infarkt-Patienten.

 


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